Eine Studie des Ausstellungs- und Messeausschusses der Deutschen Wirtschaft (Auma) belegt: „Messen sind nach wie vor das Kommunikationsinstrument Nummer eins im B-to-B-Bereich.“ Auf dieser Erkenntnis können sich Messeveranstalter jedoch nicht ausruhen. Um zu verhindern, dass Aussteller ihr Budget in andere Veranstaltungen investieren, sind die Messeveranstalter daran interessiert, die Messen so attraktiv wie möglich zu halten.

Als ideales Marketingtool hat sich die Einführung von sogenannten Sonderflächen bewährt. Messebereiche, die vom Veranstalter mit verschiedenen übergeordneten Themen bespielt werden und den Ausstellern zusätzliche Präsentationsmöglichkeiten bieten.

Die DOMOTEX in Hannover hat vor einigen Jahren erfolgreich mit der Integrierung von themenbezogenen Sonderflächen begonnen. Entworfen werden diese von wechselnden namenhaften Designern und Architekten. 2014 wird TULP gebeten, die Sonderfläche Wood Flooring Summit zu gestalten. Alle zwei Jahre stellt der Wood Flooring Summit innovative Holz- und Laminatböden in den Fokus.

Mit einem starken architektonischen Statement entwirft TULP ein Sonderflächenkonzept, das mit Produkt- und Sinnesausstellung, Bistro, Bühnenprogramm und VIP-Bereich für Aussteller und Besucher zugleich zum zentralen Treffpunkt der DOMOTEX wird.

Wood Flooring
Summit

Das House of Logistics and Mobility soll zur Plattform für branchenübergreifende Kooperationen von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft werden. Menschen aus verschiedenen Bereichen sollen hier zusammenkommen, sich austauschen, vernetzen und gemeinsam an zukunftsorientierten Lösungen arbeiten. TULPs Aufgabe ist es, Begegnungsorte zu schaffen, die ein interdisziplinäres Zusammentreffen ermöglichen und fördern. Darüber hinaus sollen die Sonderflächen einen Rahmen für Präsentationen, Ausstellungen und weitere Nutzungsmöglichkeiten bilden.

Das Design der Begegnungsorte gibt dem HOLM einen unverwechselbaren Charakter, ganz im Sinne einer Corporate Identity.

Begegnung,
Kommunikation und
Vernetzung im
Frankfurter
House of Logistics
and Mobility

Im Rahmen der Bewerbung um den Sitz des Green Climate Fund entsteht die Wanderausstellung CLIMATE-CHANGE-MINDS. Elf Künstler aus Europa, Lateinamerika und Afrika präsentieren ihre Sicht auf den Klimawandel. Ohne auf dessen Ursache einzugehen, wirft die Ausstellung einen metaphorischen Blick auf das Problem und die Herausforderungen für die Lebenswelt der Menschen.

Die Kunstprojekte sollen ein Umfeld bieten, in dem die interessierte Öffentlichkeit weltweit mit verschiedenen UN-Vertretern und Klima-Experten ins Gespräch kommen kann. Darüber hinaus soll die Ausstellung für Bonn als Sitz des Green Climate Fund werben.

CLIMATE
CHANGE
MINDS

BMW möchte sein Trainingscamp auf Reisen schicken.
TULP entwickelt eine modulare Containerarchitektur, inklusive aller Ideen und Funktionen des Münchner Schulungszentrums.

Mobiles
Trainingscamp

Ausstellung

Unternehmensausstellung, Themenausstellung, Dauer- und Wanderausstellung

Innenarchitektur

Büros, Foyers, Lounges…

 

Marken im Raum

Messearchitektur:
nationale und internationale Messen, Kongresslounges, Sonderflächen, Corporate Design Manuals

POS- und Ladengestaltung:
Shop Design, Shop Design Manual, Productdisplays

Eventarchitektur:
Pavillons, Bühnen ???

Idee, Konzept, Strategie, Design, Planung und Realisierung für:

Das haben wir zu bieten:

Katalog und Making-of

Mit dem Katalog und Leitfaden „Mehr Raum für Beratung“ machen wir den Agenturisten deutlich, dass sie ihre Agenturen für den Kunden einrichten sollen, nicht für sich selbst. Aus Kundensicht führen wir durch die flexiblen Bereiche und erläutern Hintergründe und Nutzen. Der Katalog stellt auch das zur Verfügung stehende Möbelspektrum von Vertragspartner Steelcase vor. Jede Menge Inspiration bieten die Agentur-Musterbeispiele.

Die Allianz Versicherung hat einen neuen digitalen Beratungsprozess entwickelt. Nicht die Produkte, sondern die Bedürfnisse, Ziele und Wünsche der Kunden stehen dabei im Vordergrund. Der persönliche Online-Kundenbereich „My Allianz“ ist ganz auf die neuartige Beratung ausgerichtet. Doch wie können Kunden den Beratungsprozess auch in den Agenturen vor Ort optimal erfahren und erleben?

Seit über zwei Jahren forschen wir als Strategen und Designer gemeinsam mit der Allianz an der Versicherungsagentur der Zukunft. Erste Erkenntnisse fließen nun in das neue Raumkonzept ein.

Ca. 9.000 Agenturen brauchen mehr Raum für Beratung! Die Agenturen müssen offener und einladender werden. Beginnend beim Schaufenster bis hin zum Arbeitsplatz des Agenturisten entwickeln wir neue Bereiche, die ausschließlich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind.

Mehr Raum für
Beratung

Die Werbeagentur Bloom befindet sich in einem typischen Münchner Altbau. Für das neue Office-Interieur wollen wir den Glanz der alten Architektur erhalten und eine Verbindung schaffen zwischen historischer Bausubstanz und modernem, funktionalem Design. Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie die Menschen bei Bloom eigentlich arbeiten. Die Vorstellung eines klassischen 9-5 Jobs, für den nichts weiter als ein Schreibtisch, ein Stuhl und ein Computer benötigt wird, funktioniert besonders in Agenturen nicht. Eine Mischung aus Arbeitsräumen, „Wohnräumen“ und „Inspirationsräumen“ schafft genau die Atmosphäre, die kreatives Arbeiten benötigt. Die Bloom Lounge beispielsweise ist zum Arbeiten, aber auch Relaxen, Spielen, Denken, Essen und Schlafen da. Wir haben festgestellt, dass sich die Mitarbeiter von Bloom täglich immer wieder zu spontanen, projektbezogenen Meetings treffen. Daher sind die Schreibtische so gestaltet und im Raum platziert, dass sich kleine Teams jederzeit an Ort und Stelle zusammensetzen können.

Eine der besonderen Geschichten hinter Bloom ist das agentureigene historische Pressefoto-Archiv. Viel zu schade, um in Kisten darauf zu warten, gelegentlich als Ausstellung gezeigt zu werden. Daher haben wir Bilder aus dem Archiv in das neue Bloom Interieur integriert. Jeder Mitarbeiter hat an seinem Arbeitsplatz eine Bahn selbstgestaltete Tapete zur Verfügung, die er mit ausgewählten Pressefotos schmücken kann. Auch im Konferenztisch taucht das Archiv wieder auf. Hunderte von hinterleuchteten Dias wirken wie ein analoges Pixel-Kunstobjekt. Auf den Dias kann man Lady Diana beim Reiten entdecken, Depeche Mode im London der 80er oder Pin-ups aus den 70er Jahren.

Die neuen Räume strahlen aus, wer Bloom ist und wofür Bloom steht. Entstanden ist eine dreidimensionale Version von Bloom.

 

Spannung schaffen
zwischen historischer Bausubstanz
und modernem Designanspruch

„Ab nach München!“ schrieb Gabriele Münter 1901 in ihr Tagebuch, nachdem sie von der künstlerischen Damen-Akademie erfahren hatte. München war im ausgehenden 19. Jahrhundert neben Paris die führende Kunststadt Europas. Die Ausbildungssituation von Frauen hingegen durchlebte gerade in dieser Zeit eine wechselvolle Geschichte. Mal war Frauen der Zugang zur akademischen Ausbildung gestattet, mal verwehrt.

Für die Ausstellung „Ab nach München! Kunsthandwerkerinnen heute“ beschäftigt sich der Bayerische Kunstgewerbe-Verein mit der Frage: Wie leben und arbeiten Kunsthandwerkerinnen heute in München? 15 Frauen geben den Besuchern einen Einblick in ihren beruflichen und künstlerischen Werdegang, ihre Motivation und Gedankengänge.

Die Ausstellungsarchitektur rückt die Frauen ins Zentrum. Lebensgroße Portraits verraten Charakterzüge der Frauen. Der Ausstellungsraum, in den Münchner Farben Gelb und Schwarz gehalten, bietet ihnen, ihren Geschichten und ihren Arbeiten eine Bühne.

Ab nach München!
Kunsthandwerkerinnen
heute