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Name Maik Schober

Position CEO & Owner

Ich bin bei TULP zuständig dafür, dass Arbeit da ist /
i
ch weiterhelfe, wenn andere nicht weiterwissen /
„die Zahlen“ stimmen und wir die Kontrolle über das haben, was wir tun / wir uns weiterentwickeln. Dass wir Strukturen entwickeln, die uns helfen effizienter zu sein.

Design ist für mich ein mächtiges „Tool“, das viele Probleme dieser Welt lösen kann, wenn man es ernst nimmt /
eine Denkweise, von der ich erst jetzt weiß, was sie alles bewirken kann. Insbesondere, wenn man sie mit „systemischen“ Ansätzen kombiniert /
ein „Handwerk“, das mir keineswegs in die Wiege gelegt wurde. Es ist die „Sprache“ der Form. Wenn man sie aber ein wenig erlernt hat, ist es erstaunlich, wie „un-subjektiv“ sie ist. Subjektiv ist Gestaltung nur bei Menschen, die sich keine Gedanken um sie machen. Gestaltung hat erstaunlich wenig mit „Geschmack“ zu tun –  mehr mit denken. Ähnlich wie in der Kunst ist die Frage eher, ob etwas interessant, bzw. zielführend ist, oder nicht. Plagiate oder Klischees disqualifizieren sich im Expertenkreis schnell.

TULP ist für mich meine Existenz. Eine Idee, an der ich seit 20 Jahren sehr intensiv arbeite. Ich glaube wir sind mittlerweile ein wirklicher „Hidden Champion“ im Agenturbereich.

Wenn ich nicht arbeite, dann habe ich eine Familie, über die ich sehr glücklich bin, und eine tolle Frau, die es mit mir nicht immer leicht hatte / mache ich endlich wieder viel mehr Sport: Klettern, und ich versuche zu laufen (schwierig) und Windsurfen (immer noch toll) /
spiele ich Instrumente. Ich denke ja immer, dass das meine eigentliche Begabung ist.

Ich will nicht leben ohne NEIN! Ich kann sehr gut ohne „Design“ leben. Bin eher ein „Naturbursche“, aber ich kann nicht ohne das „Entwickeln“ oder die „Aufgabe“ leben /
Zeit für mich. Ich bin wirklich ein geselliger Mensch und gerne „unter Leuten“, aber ich bin auch gerne alleine /
meinen stabilen „Backbone“. Das ist vor allem meine Familie – insbesondere aber auch meine Eltern, die noch immer für „Sicherheit“ im Hintergrund sorgen. Dafür bin ich sehr dankbar. Aber auch meine Freunde.

Mein Lieblingsraum ist definitiv unser Büro!

Mich ärgert leider vieles. Ich wäre gerne gelassener – bin ich aber (noch) nicht.

Pssst!, aber ich „schalte“ oft nicht schnell genug. Ich brauche immer ein bisschen Zeit, bis die Dinge richtig bei mir „ankommen“. Und ich bin manchmal sehr stur.

Richtig gute Laune bekomme ich, wenn ich zufrieden mit meiner Arbeit bin. Ich das Gefühl habe, dass TULP auf dem richtigen Weg ist.

Nachmittags im Büro bin ich oft etwas müde und freue mich auf den Moment, wenn alle gehen. Dann kann ich nochmal konzentriert arbeiten – oder ich spiele Gitarre.

Was ich noch fragen will
Warum wird der Raum als Kommunikationsmittel stark unterschätzt, warum werden die „Räume“ in denen wir leben und arbeiten oft nicht bewusst(!) gestaltet?

Warum halten die meisten Mittelständler Design immer noch für ein „nice-to-have“? Obwohl fast alle erfolgreichen Firmen in den letzten Jahrzehnten ihren Erfolg auch Design (oder Design Thinking) zu verdanken haben?

Seit 40 Jahren reden wir über Mobilitätskonzepte. Warum gibt es kaum einen ernst zu nehmenden Ansatz? Wann werden unsere Städte endlich Fahrrad-freundlich (…und weitgehend Autofrei)? Muss das Stadtbild deutscher Städte wirklich in erster Line von parkenden Autos dominiert werden?